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Die Zugangsdaten der Jugendkirche für die Artikel bei der Ostseezeitung lauten:
Name: JAuferstehungskirche
Kennwort: 1dc54ef
"Jugendkirche vor ungewisser Zukunft"
Donnerstag 30.März 2006
Artikel
"Nachricht von Jesus jugendgemäß vermitteln"
Donnerstag 23.Februar 2006
Artikel
Annelie Haack auf www.ostsee-zeitung.de 16.03.2005
Stralsund, 14 Jugendliche an einem Tisch voller Kuchen und Kekse – Überbleibsel des Seniorenkreises, der sich vorher dort getroffen hat. Das aber ist nicht die Zielgruppe derer, die mittwochs um 17.30 in der Lutherkirche zusammenkommen. Hanna Buchholz (17) und Josephine Lange (16) gehören zu der Runde. „OZelot lokal“ sprach mit beiden.
OZelot: Wer seid ihr eigentlich?
Josephine: Wir gehören zum Team, das den Jugendgottesdienst am kommenden Sonntag um 15 Uhr in der Auferstehungskirche Grünhufe vorbereitet. Wir, das sind 14 Jugendliche zwischen 14 und 22 Jahren aus ganz Stralsund.
OZelot: Was wollt ihr?
Hanna: Wir möchten junge Leute in die Kirche einladen, mit ihnen ins Gespräch kommen und versuchen, den Stadtteil Grünhufe für Jugendliche attraktiver zu machen.
OZelot: Was erwartet die Leute, wenn sie Sonntag kommen?
Hanna: Ein Gottesdienst, extra für Jugendliche gestaltet, nicht so alltäglich, wie man das sonst kennt.
OZelot: Was wird denn passieren?
Josephine: Es wird die Liveband „Breites Kreuz“ da sein, wir werden uns natürlich auch mit dem Thema „Erwartungen“ beschäftigen, es wird ein selbstgedrehtes Video gezeigt.
Hanna: Außerdem gibt's eine schauspielerische Einlage, Lesungen und einen Imbiss.
Josephine: Und hier schon die Einladung in unser neues Jugendcafè. Ab 1. April ist es von 15 bis etwa 20 Uhr in der Auferstehungskirche Grünhufe geöffnet.
Interview: ANNELIE HAACK
Sie gehören zum Team, das den Jugendgottesdienst vorbereitet:
Josephine Lange, Hanna Buchholz, Henriette Druckrey, Philipp Ganzen, Tina Bleeck und Antje Pritzlaff
25.09.2005; Rainer Neumann auf www.kirche-mv.de:
„Trockeneisnebel und Videobeamer allein tun’s nicht“: Jugendkirche Stralsund-Grünhufe geplant.
Stralsund (ran). Das Forum Jugendkirche sei "der Startschuß für das Projekt Jugendkirche Stralsund" so Pfarrer Reinhart Haack am Freitagabend in der Stralsunder Auferstehungskirche. Zahlreiche Jugendliche, eine Band, Vertreter und Vertreterinnen von Stadt, Schule und Kirche kamen zur Vorstellung des Projektes Jugendkirche, das in Grünhufe erstmals in der Pommerschen Evangelischen Kirche Gestalt annehmen soll. Heiko Bürklin berichtete von dem seit einigen Jahren bestehenden Projekt der evangelistisch ausgerichteteten Jugendkirche in Berlin-Marzahn.
Die in der Wendezeit erbaute Kirche im Stralsunder Neubaustadtteil Grünhufe soll, so die Initiatoren, eine offene Kirche für Kinder, Jugendliche und Familien mit kleinen Kindern werden. Bis dahin sei es aber noch ein langer Weg so Haack, denn Stellen stünden nicht einfach zur Verfügung. Diese bestätigte auch Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, aber er ermutigte die Initiatoren, den christlichen Glauben als Angebot an die vielen Jugendlichen im Umfeld und in der Stadt weiterzugeben. Ebenso fand dieses Projekt Unterstützung durch den Präsidenten der Stralsunder Bürgerschaft Dr. Helmut Panek und die Leiterin des Schulamtes, Frau Erika Papprot, die auch auf die zwei Schulen im Umfeld hinwies und eine Zusammenarbeit ausdrücklich anbot.Unter den Stichworten: Leben erfahren – Leben begreifen – Leben verstehen, steht die Konzeption des Projektes, das nun Unterstützende, Mitarbeitende und Fördernde gewinnen will. Vorrangiges Ziel sei, junge Menschen mit der guten Nachricht des Evangeliums in Beziehung zu bringen in orientierungsloser Zeit. Beziehungen zu schaffen in beziehungsloser Zeit und auch Heimat zu geben in heimatlosen Zeiten, so Landesjugendpfarrer Martin Wiesenberg.
Pfr. Martin Reppenhagen vom Greifswalder Institut für Evangelisation und Gemeindeentwicklung zeigte die Entwicklung von Jugendkirchen auf und betonte, daß der Spaß in der Arbeit durchaus sein Recht habe und sagte dann: „Trockeneisnebel und Videobeamer allein tun’s nicht“ und verwies auf das Grund und Halt gebende Fundament der Botschaft von Jesus Christus. Die Kultur der Kirche sei in die Kultur der Jugendlichen einzubringen, betonte er. Er kündigte aber auch an, daß Aktivität an einem Ort in der Jugendarbeit zwangsläufig auch Auswirkungen auf andere Gemeinden haben werde.
Das Konzept der Jugendkirche Stralsund wurde mit diesem Forum auf den Weg gebracht, hat aber noch eine weite Strecke vor sich bis zur Eröffnung. Doch knapp 4000 Zettel mit Fragen und Erwartungen an die Jugendkirche waren in meterlangen Plakatstreifen im Gemeindezentrum an den Wänden - Zettel, die im Religionsunterricht entstanden sind. Die Erwartungen sind groß und das Bedürfnis nach jugendgemäßer Kirche ebenso.
11.10.2004; Gunnar Schulze; Kirchenzeitung
Geborgenheit in schutzloser Umgebung. Viel Interesse beim Forum „Jugendkirche“ in Stralsund-Grünhufe.
In der Auferstehungskirchengemeinde in Stralsund–Grünhufe fand Ende September unter großem Interesse von Jugendlichen, Vertreterinnen und Vertretern von Kirche, Stadt und Schule ein Forum zum Thema „Jugendkirche“ statt. Das Forum Jugendkirche, so Pfarrer Reinhart Haack, „sei der Startschuss für das Projekt Jugendkirche in Stralsund.“
Unter den Leitworten: Leben erfahren – Leben begreifen – Leben verstehen – Leben befestigen, angelehnt an die Geschichte vom ‚suchenden’ Thomas aus dem Johannesevangelium, steht die Konzeption des Projekts. „Der Grundgedanke des Konzeptes ist“, erklärte Haack, „der heranwachsenden Generation durch den christlichen Glauben neue Möglichkeiten der Lebensentfaltung und Orientierung zu bieten. Und dies in einer den Jugendlichen angemessenen Sprache und Kultur.“ Konkret denkt der Initiativkreis an kontinuierliche und projektbezogene Angebote, wie Bandarbeit, Sport oder Theaterarbeit.
Das moderne Gemeindezentrum mit seinen vielfältigen Räumen, das der Gemeindeverband St. Marien in das Projekt einbringt, ist hervorragend für die Jugendarbeit geeignet. Hinzu kommt die Lage der Auferstehungskirche im Neubaugebiet Grünhufe. In diesem Stadtteil sind, mit seinem großen Bevölkerungsanteil an jungen Menschen, auch die besten Voraussetzungen gegeben, möglichst viele Kinder und Jugendliche mit den Angeboten der Jugendkirche anzusprechen.
Die Notwendigkeit einer Jugendkirche unterstrich auch Landesjugendpfarrer Martin Wiesenberg in seinen Ausführungen: Vorrangiges Ziel sei es, Kinder und Jugendliche mit der guten Nachricht des Evangeliums in Beziehung zu bringen, ihnen Orientierung in einer orientierungslosen Zeit zu geben und ihnen Geborgenheit in einer schutzlosen Umgebung zu bieten. Jugendkirche soll ihnen in den heimatlosen Zeiten eine Heimat sein; ihnen sollen Beziehungen in einer beziehungsarmen Lebenswelt aufgeboten werden.
Bischof Dr. Hans–Jürgen Abromeit bezeichnete in seinem Referat das Vorhaben des Initiativkreises und der Gemeinde als ein „notwendiges Angebot in unserer Zeit, welches quer steht zur bisherigen Arbeit“.
Pfarrer Martin Reppenhagen vom Greifswalder Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung, der das Projekt wissenschaftlich begleitet, zeigte in seinem Referat die Entwicklung und die Möglichkeiten von Jugendkirchen auf. Der Spaß- und Erlebnisfaktor im Leben der Jugendkirche hat durchaus sein Recht, denn die Kirche stehe in Konkurrenz zu vielen anderen Freizeitanbietern. Jedoch „Trockeneisnebel und Videobeamer allein tun´s nicht“, so Reppenhagen. Vielmehr verwies er auf das Evangelium von Jesus Christus. Aufgabe sei es, Jugendliche mit der frohen Botschaft des Evangeliums zu erreichen, damit sie ihr Leben auf diesen Grund stellen können.
Deutlich wurde, bei Jugendlichen und den Vertretern der Stadt und Schulen gibt eine große Erwartungshaltung der Jugendkirche gegenüber. Darum will der Initiativkreis einfach mit dem beginnen, was da ist. Hierzu riet auch Superintendentin Helga Ruch.Mit diesem Forum wurde nun der Same „Jugendkirche Stralsund“ gesät. Bis jedoch eine kräftige Pflanze daraus entstanden ist, müssen noch viele Überlegungen angestellt und einige Kräfte mobilisiert werden. Nicht zuletzt, da die Finanzierung eines hauptamtlichen Mitarbeiters, der in dem Team der bereits vielen Ehrenamtlichen mitarbeiten soll, leider noch nicht geklärt werden konnte. So bleibt die Zuversicht des Initiativkreises, dass der Keim nicht durch fehlende finanzielle Mittel gleich wieder erstickt wird.
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